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Allg. Informationen

Allgemeine Informationen bei einem Todesfall

Jeder Todesfall erfordert unumgängliche Maßnahmen, die in einer bestimmten Reihenfolge zu treffen sind. Wir sind bemüht, Ihnen die erforderlichen Wege, soweit es möglich ist, abzunehmen. Wir empfehlen daher, nach Eintritt eines Todesfalles unverzüglich telefonisch mit uns in Verbindung zu treten, damit wir Sie über die örtlichen Gepflogenheiten informieren können. Gemäß dem oberösterreichischen Bestattungsgesetz ist grundsätzlich bei jedem Verstorbenen vom zuständigen Gemeindearzt die Totenbeschau durchzuführen. Bei einem Todesfall im privaten Bereich ist daher unverzüglich der zuständige Gemeindearzt (außerhalb dessen Dienstzeiten der zuständige ärztliche Bereitschaftsdienst) zu verständigen.

Wird eine Person tot aufgefunden, ist zusätzlich bei der nächstliegenden Polizeiinspektion Anzeige zu erstatten.

Bei einem Todesfall in einem Senioren- oder Pflegeheim oder in einer Krankenanstalt wird der Totenbeschauarzt von der Anstaltsleitung verständigt.

Die Anzeige des Todes bei der für den Todesort zuständigen Personenstansbehörde (Standesamt) wird in der Regel von uns im Auftrag der Angehörigen durchgeführt. Mit der Anzeige des Todes werden für die Ausstellung der amtlichen Sterbeurkunden/Todesbestätigungen folgende Standesdokumente (sofern zur Verfügung stehend) benötigt:

  • Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Nachweis des letzten Hauptwohnsitzes (Meldebestätigung), Bei Eheleuten: Heiratsurkunde, bei Verwitweten zusätzlich: Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners, bei Geschiedenen zusätzlich: Scheidungsdekret, bei Akademikern zusätzlich: urkundlicher Nachweis des akademischen Titels.
     

Erfolgt das Ableben eines österreichischen Staatsbürgers im Ausland, erfolgt die Benachrichtigung der Angehörigen meist durch die österreichische Vertretungsbehörde im jeweiligen Land (Botschaft oder Konsulat) oder durch die Bürgerservicestelle des Außenamtes. Auch bei einem Todesfall im Ausland wenden Sie sich am besten umgehend an uns, damit wir Ihnen bei der Koordination der notwendigen Maßnahmen behilflich sein können.
 

Die Aufnahme eines Todesfalls (die Erteilung eines für die Bestattungsdurchführung erforderlichen Auftrages) erfolgt entweder in einer unserer Geschäfstsstellen, oder auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause.
 

Im Aufnahmegespräch erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur gewünschten Bestattungsart (Erd- oder Feuerbestattung), Auswahl des Sarges, zur Koordination der Termine (Abholung/Überführung, Trauerfeier), zur Erledigung der Formalitäten, Gestaltung der Trauerdrucksorten und auf alle sonstigen Fragen – einschließlich der Kosten – die in Zusammenhang mit dem Ableben Ihres Angehörigen anfallen.
 

Hat der Verstorbene zu Lebzeiten für den Fall seines Ablebens Verfügungen getroffen, so bilden diese die Grundlage für die Durchführung der Bestattung. Nach den Bestimmungen der österreichischen Bestattungsgesetze ist jeder Leichnam zu bestatten. Als Bestattungsarten sind in Österreich nur die Erd- (oder Gruft-) und die Feuerbestattung zulässig. Hat der Verstorbene nicht zu Lebzeiten über eine Bestattungsart verfügt, obliegt es den Angehörigen oder dem Auftraggeber zu entscheiden, welche Bestattungsart durchgeführt werden soll.

 

Bestattung Eiterbichler Tel: 0800 23 23 01